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Mit Auge und Ohr

18.02.2002 bis 22.02.2002


Herr Springers Tagebuch

Ein Blick in die Welt eines Lehrers, aufgeschrieben von Stefanie Hilbert und Karen Witt ...

Montag 18.02.2002
Liebes Tagebuch, heute will ich mir alle Sorgen des 1. Tages der Projektwoche "Mit Auge und Ohr" aller 7. Klassen vom Herzen schreiben. -schnief- !
Als Erstes gingen alle kleinen Monster in 3 Räume, wo sie ein Arbeitsblatt über das Auge ausfüllten. Ich musste mir drei Mal dasselbe lehrreiche Video zum Thema "Auge" ansehen.
Danach ging ein Teil der Biester zum Sezieren eines Schweineauges. Als die Linse aus dem Auge flutschte, schrien selbst die coolen Jungs nach ihrer Mama. -Ho, ho, ho- !
Dann tobten die Gören zu den Workshops, für die sie sich entschieden haben. Bei den optischen Täuschungen z.B. lernten die Lütten zunächst etwas über die Theorie. Hu, war das verwirrend!
Ich hoffe, dein Tag im Bücherregal war ebenso aufregend wie meiner.

In Liebe dein rs



Dienstag 19.02.2002
Liebes Tagebuch, heute musste ich ganz früh aufstehen - gääähn-, denn es ging zur Fachhochschule. Dort erzählten Prof. Venghaus, Herr Westphal, Frau Wesche und ich den Plagegeistern etwas über den Aufbau des Ohres, Schall und Gehörlosigkeit. Danach mussten wir im Regen wieder zur Schule. Zum Glück hatte ich ja meinen rosaroten Regenmantel samt Gummistiefel mit (keine Ahnung, warum alle Leute so glotzten). Inner Schule ging es klassenweise zu Frau Gärtner und Frau Hinz, um Versuche zum thema "Akustik, Klänge und Geräusche" durchzuführen, und einiges über den Schall zu wiederholen. Als jede Klasse alles besucht hatte, durften sie endlich nach Hause und ich startete in meinen wohlverdienten Feierabend.

Tschüß bis morgen dein rs

Mittwoch 20.02.2002
Liebes Tagebuch, heute konnte ich schon wieder nicht länger schlafen, denn der Vortrag von Frau Dr. Tennigkeit fing schon 7.45 Uhr an. Erst zeigte sie viele Dias über Augenkrankheiten und Entzündungen und dann zeigte sie uns ein Video über eine Augenoperation. Dann kam die andere Klasse dran. Die Rabauken konnten inzwischen nach Hause gehen und sich noch mal ins Bett knallen.
Mittags musste ich dann zum Bahnhof - stöhn-.
Von dort aus fuhren wir zur Uni nach Greifswald. Vor Ort erzählte uns Herr Dr. Kersten kurz und knapp etwas über die Uni und die Sternwarte, die sich dort befindet. Dann durften wir endlich hoch und uns Sonnenflecken durch ein 3m langes Fernrohr ansehen. Da haben alle mächtig gestaunt.
Nach dem interessanten Vortrag von Herrn Gärtner über Schallausbreitung und farbiges Sehen fuhren wir scnurstracks nach Hause.

See you later rs

Donnerstag 21.02.2002
Liebes Tagebuch, heute konnten die lieben Kleinen 6 Stunden lang an ihren künstlerischen Projekten arbeiten. Bei Frau Barwitzki wurden Alltagsdinge und Klänge mit Farben und Formen ausgedrückt, bei Frau Hinz spielte die eine Hälfte auf Musikinstrumenten und die andere Hälfte komponierte einen Rap. Bei Frau Gärtner wurde eine begehbare Lochkamera gebaut und bei Frau Steffan entstanden echt super aussehende optische Täuschungen.

Danke liebes Tagebuch, dass Du mir zugehört hast.



Freitag 22.02.2002
Liebes Tagebuch, heute war der letzte Tag der Projektwoche. Den Test, mit dem wir die Gören ärgern wollten, haben wir leider verschoben. -schaaade-. Ich hätte sooo gern ihre langen Gesichter bei den schweren Fragen gesehen.
Ansonsten ging es heute ruhig zu. Alle Workshops beendeten ihre Arbeiten, einige sahen echt cool aus.
Um 12 Uhr gingen wir dann zum Theater. Vorher bewarf aber jeder jeden mit Schneebällen. Ich habe Thomas W. kräftig eingeseift und bin ganz schnell weggelaufen. -echt lustig-
Im Theater wurde uns dann viel über den Ton und das Licht bei Vorstellungen erklärt. Dabei wurde meine Stimme durch ein Mikro zu einer Frauenstimme verwandelt, Frau Hinz hatte plötzlich eine Männerstimme.

Das war die Projektwoche. Mir hat sie viel Spass gemacht. Ich hoffe, dass es den kleinen Monstern auch gefallen hat. Für Dich, liebes Tagebuch, war es hoffentlich auch interessant.

Ciao rs



Ich bedanke mich hiermit bei allen, die Anteil am Erfolg dieser Projektwoche haben.
Bei: Frau Gärtner, Frau Hensel, Frau Steffan, Frau Hinz, Frau Barwitzi, Frau Wesche, Frau Dr. Tennigkeit, Herrn Westphal, Herrn Janke, Herrn Prof. Venghaus, Herrn Dr. Kersten, Herrn Gärtner, Mitarbeitern des Theaters und Mitarbeitern des "Mückenschwein-Verlag".
Auch denen vielen Dank, die Räume tauschen oder für uns vertreten mussten.

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